Tunesien 2005
Das dritte mal in Tunesien
 
 

Mit vier Fahrzeugen in die Wüste

Nachdem wir 2005 schon in Norwegen waren, konnten mein Freund Theo und ich es nicht lassen im Herbst nochmals einen Abstecher nach Tunesien zu organisieren. Von dieser spontanen Idee konnten wir noch 4 weitere Fahrzeuge vom Team-Off-Rroad-Beckum gewinnen. Es ging wieder tief in den Süden wo die Menschen weniger, und die Kamel häufiger anzutreffen sind. Neben den Fotos (Menü links) sind damals noch kleine Filmsequenzen gedreht worden. Die Qualität ist nicht so gut weil teilweise aus dem fahrenden Auto gefilmt wurden. Film Nummer 5 und 6 zeigt eine kleine Szene wie schnell es geht im chott el Jerid ein zu brechen. Bei diesem Salzsee trocknet die Oberfläche, aber darunter ist ein weicher klebriger Brei. Es hat schon ein bisschen gedauert bis wir den Toyota wieder da raus hatten. Aber mit dem richtigen Bergewerkzeug ist das kein Problem. Wir haben danach den geordneten Rückzug vorgezogen und sind außen rum gefahren. Auf dem Film4 ist ein Wüstenwaran zu sehen. Den hatte ich morgens entdeckt. Wenn man diesem zu nahe kam, konnte der ganz schön böse werden. Da der aber noch nicht auf Betriebstemperatur war konnte man ziemlich nahe ran gehen. Auf dem Film 3 ist zu sehen wie wir einen der unzähligen Dünengürtel überqueren. Bei dieser sollten sich die Räder immer drehen ansonsten steckt man fest. Es ist auch nicht einfach für die nachfolgenden Fahrzeuge die gleiche Spur zu finden weil diese immer die gleiche gelbe Farbe hat. Film 2 ist fast gleich mit Film 3 es ist aber ein anderes Fahrzeug.

Was mich noch beeindruckt hat ist der nächtliche Sternenhimmel. Da es dort kein Streulicht gibt, ist die zu sehenden Anzahl Sterne 10 mal so groß wie bei uns. Der Begriff Sternenhimmel hat da eine neue Bedeutung. Nachts dauert es auch nicht lange bis man einen Satelliten entdeckt hat. Neben dem Sternenhimmel fasziniert ein noch die absolute Ruhe. Diese absolute Ruhe ist für einen Europäer nicht vorstellbar. Man muss das alles  einfach mal erlebt haben.