Norwegen 2005
Mit zwei Geländewagen unterwegs
 
 

Bericht von Theo Horsthemke

Sonntag, 10.07.05 war der Starttag.

 
Um 8:00Uhr fuhren wir von uns los. Wir, das sind Theo, Gerlinde, Dieter und Elke. Selbst nach 300 km hatte noch keiner etwas Fehlendes festgestellt. Der Weg ging über Hannover, Hamburg, Flensburg nach Dänemark. Unser erster Campingplatz hatte einen chinesischen Namen. (Hou).

Es war ein schöner kleiner platz direkt am Meer. Als erstes machten wir einen gemeinsamen Rundgang, hungrig wurde danach der Grill angeworfen. Nach einem gemeinsamen Abendessen gingen wir zum gemütlichen Teil des Abends über. Die Temperatur war um 19:00Uhr noch 25°C, leichter warmen Wind.

 

Stopp in Dänemark

 

Ein Stopp beim Rundgang am Strand.

 

Montag, 11.07.05, Weiterfahrt nach Frederikshaven.

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns um 10:00 Uhr wieder auf die Räder. Die Richtung war klar, Frederikshavn.

Die Sonne, es ist unglaublich, brannte erbarmungslos vom strahlend blauen Himmel. In Saeby war dann unser nächster Campingplatz. Brüllende Hitze und einige Fliegen wollten uns den Abend verderben. Um 22.00Uhr hatten wir immer noch 28°.

An Schlafen war nicht zu denken. Auch der Verkehr auf der Hauptstasse tat sein Übriges.

Die Nacht war heute kurz, unsere Fähre ging schon um 3:45Uhr.

 

 

Das Abendessen bei 28° Aussentemperatur

 

 

Unser trautes Heim.

Dienstag, 12.07.05 und die Überfahrt nach Schweden.

 
Die Nacht war für uns um 2:00Uhr um. Wir waren eigentlich auch alle froh, denn an dieser Stelle werden wir bestimmt nicht wieder übernachten. Auf der belebten Straße war auch Nachts die Hölle los.

Um 3:00Uhr waren wir im Hafen. Zur gleichen Zeit legte auch unsere Fähre an. 4:10Uhr ging es dann Richtung Göteborg.

Um 7:00Uhr konnten wir unsere Fähre Richtung Oslo verlassen. Die Temperaturen waren schon wieder ansteigend.

Keine Wolke am Himmel. Sonst gab es nicht viel Aufregendes zu berichten, außer dass die Landschaft herrlich ist. Die Grenze nach Norwegen ist frei zu befahren. Nachdem wir alle 5km eine Blitzkiste gesehen haben, wussten wir, dass wir wirklich in Norwegen sind. Die nächsten Tage hieß es, die Geschwindigkeit genau einzuhalten. Die Strafen sind beachtlich.

 

 
Ein einsames Haus mit einem Leuchtturm am Hafeneingang von Göteborg.

 

Super Sommerwetter

  
Kleines Picknick auf dem Weg nach Oslo.

 
Unser Campingplatz hieß Ekeberg. Hier blieben wir für die nächsten 2 Übernachtungen.

 

 
Unser Campingplatz in Oslo.

Mittwoch, 13.07.05, wir besichtigen Oslo.

 
Ein herrlicher Morgen. Elke hatte frische Brötchen geholt, das verbesserte das gute Frühstück.

Nachdem alle zufrieden waren, sagte sie uns den Preis, 1€ das Stück, gut dass wir schon fertig waren.

Mit dem Bus und der Oslo Card machten wir uns auf den Weg, die Stadt zu erforschen. Kultur war heute angesagt. Auf der Halbinsel Bygdoy machten wir den kulturellen Teil. Freilichtmuseum, Wickinger Schiff, Kontiki und Ram.

Gerlinde hat sich das Stricken norwegischer Socken angesehen.

 
Tor Heierdahl

Ein Modell der Kontiki von Tor Heierdahl

 

Unsere Damen wie im Wetterhäuschen

Unsere Wetterlieseln Elke und Gerlinde.

 Es dauerte natürlich nicht lange, bis die ersten Fußprobleme aufkamen. Dieter, Elke, Gerlinde und Theo waren da teilweise  nicht immer der gleichen Meinung. Es war zu hören: Jetzt ist genug mit Kultur. Die Museen als solches waren aber trotz allem sehr informativ und interessant.

Es war ca. 16:00Uhr, als wir wieder vor dem roten Rathaus standen. Was tun???? Stadtrundfahrt, Holmenkollen?? Dieter war mit beiden nicht ganz einverstanden und hat gemault. Trotzdem sind wir mit der U-S-Bahn auf den Berg gefahren und haben die Schanze gesehen. Es war ein wunderbarer Ausblick auf die Stadt Oslo. Zurück in der Innenstadt gab es kleine Orientierungsschwierigkeiten bei der Busauswahl. Unsere Fahrpraxis half uns natürlich und schon waren wir ruck zuck wieder an unserem Campingplatz. Trinken und Essen waren angesagt, da wir vollkommen auf Reserve fuhren.

Danach wurde dann während des Sonnenunterganges (ca. 22:05Uhr)

der nächste Tag geplant.

Strahlend blauer und wolkenloser Himmel, man hätte die ganze Nacht hier sitzen können.

 

Donnerstag, 14.07.05, der Beginn unserer Norwegenrundreise.

 

Nach einem guten Frühstück war um 9:30Uhr Abfahrt von Oslo in Richtung Drammen. Dann weiter Richtung Ula. An einem wunderbaren Fjord mit vielen schönen Booten machten wir einen Rundgang.

 

 

Schöne Landschaft mit kleinen Häfen und Buchten.

Über die E 18 fuhren wir dann weiter nach Arendal. Das Wetter wurde etwas schlechter, die Temperaturen sanken ebenfalls. Unser Campingplatz ist wieder super, aber ein kleiner Geheimtipp am Ende der Welt fast im Wasser. Leider war den Gang zu den Toiletten eine kleine Weltreise.

  

 

Unser gemeinsamer Zeltplatz in Hove in der Nähe von Tromoy.

 

Freitag, 15.07.05, wir fahren weiter Richtung Süden.

 

Als erstes erwischte uns morgens um 6:00Uhr der große Regen. Keiner wollte zum pinkeln aufstehen, da ein Weg alleine ca. 10 Minuten dauerte. Ab 8:00Uhr war dann doch Aufstehwetter. Kurz vor der Abfahrt, es war noch nicht wieder alles eingeräumt, fing der Regen schon wieder an. Dann Weiterfahrt Richtung Kristiansand. Außer schlechtem Wetter keine besonderen Vorkommnisse.

Dann Richtung Mandal. Plötzlich wurde es rundherum dunkel und der Himmel öffnete seine Schleusen. Es war ein Wolkenbruch ohne gleichen. Aussteigen war nicht angesagt. Doch siehe da, beim Ortsschild Mandal hörte es auf zu regnen, und die Sonne schien wieder. Doch der halbe Ort stand unter Wasser.

 

Es gabe auch mal regen

 

Das war unser Parkplatz.

 
Danach fuhren wir weiter Richtung Lindenes, dem südlichsten Punkt von Norwegen.

 

Südlichster Punkt

 

Der fast südlichste Punkt Lindenes

 
Leider wollte man auch hier für die letzten 500m wieder eine Maut von 5€ haben, wir haben einfach gestreikt.

Die nächsten ca. 100km führten uns durch die herrliche Fjordlandschaft Norwegens. Leider kann man fast nirgendwo anhalten, um die grandiose Landschaft zu fotografieren.

Unser nächster Anlaufpunkt war ein kleiner Campingplatz vor dem Flekkfjord. Er war das Beste, was wir bisher in Norwegen hatten.

Abends nach einem ausgiebigen Spaziergang wurden die Aktivitäten für den nächsten Tag geplant.

 

 
Einer der schönsten Campingplätze der Reise.

 
Samstag, 16.07.05, die Fahrt nach Stavanger.

 

Wie immer saßen wir um 9:30Uhr in unseren Autos und starteten unsere weitere Tour. Unser Weg führte uns über Egersund an der wunderbaren Felsenküste entlang nach Stavanger. Der Ausblick in die Fjorde ist unbeschreiblich schön. Leider gibt es an besonders interessanten Stellen keine Möglichkeit zum anhalten und fotografieren. Die Bilder bleiben halt nur in unserem Erinnerung.

In Stavanger haben wir dann einen ausgiebigen Stadtbummel gemacht, er wurde von leichtem Nieselregen begleitet. Die Temperaturen sind auch stark gesunken, sodass ich leider meine kurze Hose gegen eine Lange gewechselt habe.

 

Die Innenstadt von Stavanger

Das Wetter wird schlechter

 

Kapitän Seebär war auch da.

 

Ca. 15:30Uhr haben wir Stavanger dann Richtung Preikestolen verlassen.

 

Da will ich hin

 

Dieter sein größtes Ziel.

 

Eine schöne Fährüberfahrt über den Lysefjord und besseres Wetter hoben die Stimmung gleich wieder an.

Der Campingplatz für unsere nächsten zwei Übernachtungen ist 1. Wahl.

 

 

Unsere Fähre über den Fjord.

 

 

Unser Nachtlager.

 
Sonntag, 17.07.05, der getrennte Weg.

 
Heute hatten wir uns getrennt, Ahlers auf den Preikestolen, Hemkes mit dem Schiff 40 km in den Lysefjord. Bei Dieter und Elke war es sehr ansträngend, bei uns sehr entspannend. Die an diesem Tag gemachten Eindrücke kann man nur Anhand der Bilder erklären.

 

 

Prekestolen von unten

 

Da oben ist der Preikestolen.

                           

 

 

Der Berg mit dem Gesicht oben rechts.

 

Der Herrliche Blick in den Lysefjord.

 

 

Die längste Treppe Norwegens, 4444 Stufen.

 

Der Campingplatz abends war der gleiche wie gestern. Mittlerweile ist auch Dieser ziemlich voll. Das Geplärre der Kinder ging uns auf den Zwirn. Wir fuhren am anderen Tag wieder weiter.

Der Wettergott war auch auf unserer Seite. Es ist nicht zu warm und nicht zu kalt.

 

Montag, 18.7.05, ein schöner Reisetag.

 

Am Morgen hat uns die Sonne geweckt. Es wurde uns einfach zu heiß in unseren Betten. Bei strahlend blauem Himmel machten wir uns wieder auf die Räder. Wir folgten einer kleinen Nebenstrecke, die Straße 13.

Sie führte uns Ardal, Hjelmeland, Nesvik, Sand und Sudal nach Roldal. Von Hjelmeland nach Neswik nutzten wir wieder eine Fähre.

 

 

Die Fähre über den Josenfjord.

 

Die Landschaft und das Wetter sind wieder unbeschreiblich gut.

An Stellen, wo man schöne Fotos machen könnte, besteht leider nie die Möglichkeit zum Anhalten. Also bleiben viele Bilder nur in unseren Köpfen hängen.

Trotz alle dem hatten wir einmal Glück und konnten einen Wasserfall fotografieren.

 

 

Der Wasserfall endet in den Fluss Suldalsfatnet.

 

Die Fjorde und Seen waren unsere ständigen Begleiter. In Roldal besichtigten wir erst einmal die Stabkirche. Der kleine Ort hatte 4 Campingplätze. Wir übernachteten wieder auf dem Schönsten.

 

 

Die Stabkirche von Roldal.

 

Hing auf einem Campingplatz

 
Eine Übersetzung aus der Küche des Campingplatzes!!!!!

 

Dienstag, 19.07.05, die regnerische Fahrt nach Bergen.

 

Regen beim Wachwerden, Regen beim Frühstück, Regen bei der Abfahrt.

Unser nächstes Ziel war die Stadt Bergen.

Von Roldal ging es Richtung Odda. Dann die 550 weiter nach Jondal. Weiter mit der Fähre nach Torfikbygd. Hier blieben wir das erste Mal bei der Überfahrt über den Fjord im Auto. Der Regen war unser ständiger Begleiter.

 

 
Die Sicht aus dem Auto.

 

Trotz alledem gab es noch einige schöne Sachen zu sehen, z.B. diesen 160m hohen Wasserfall.

 

 

Der 160m hohe Wasserfall.

Richtung Bergen kam uns aufgrund des starken Regens eine gute Idee auf. Wir mieten uns diese Nacht eine Holzhütte. Gesagt, getan, und 3 Campingplätze später wussten wir es. Auch andere hatten schon diese Idee gehabt. Alle Hütten waren ausgebucht. Also bauten wir wieder unsere Wagenburg. Unser Tarp leistete wie immer gute Dienste. Es schüttet immer noch wie aus Eimern. Es kann ja nicht so weitergehen, denn Bergen hat doch nur 280!!!!! Regentage im Jahr. Was soll uns da passieren. Wir beschlossen, trotzdem Morgen loszugehen.

 

Mittwoch, 21.07.05, der Regentripp durch Bergen.

 

Nachts nur Regen, ich musste 2 x aufstehen, um eine dicke Wasserbeule aus dem Tarp zu entfernen. Danach habe ich die mittlere Abstützung verstellt und schon gab es keine Probleme mehr. Doch es regnete weiter wie die Sau. Insgeheim wollten wir Bergen schon umgehen. Die Vernunft siegte aber und wir fuhren im strömenden Regen mit dem Bus 20km in die Stadt. Auch hier Regen ohne Ende. Der Besuch der Altstadt war angesagt. Viele schöne kleine alte Häuser und kleine Gassen sind da zu sehen.

 

             

 

Ca. 13:00Uhr haben wir uns getrennt, Dieter und ich gingen in das Aquarium, Elke und Gerlinde stöbern in Bergen herum. Der Regen hörte dann doch langsam auf, teilweise kam sogar die Sonne durch. Alles wurde dadurch wieder gemütlicher.

 

7 Euro ein Fischbrötchen

 

Alle essen aus einer Schüssel.

 

Die Rückfahrt mit dem Bus begann um 17:00Uhr. Danach hatten wir uns das Abendessen aber auch wirklich verdient.

Bratkartoffeln mit Gulasch gab es.

 

 

So lassen sich die Kartoffeln in der Pfanne drehen.

 

Der Abend war dann doch trocken und die Tourvorbereitungen für den morgigen Tag konnten gemacht werden.

Übrigens, Gerlinde vertilgte in Bergen das teuerste Lachsbrötchen (Bagette) aller Zeiten, 40 Kronen = 5€ = 10DM.

 

 Donnerstag, 21.07.05, wir verlassen Bergen.

 

Endlich Abfahrt aus dem verregneten Bergen. Das Frühstück konnten wir schon wieder im trockenen einnehmen. Unsere Autos waren in den zwei Tagen ca. 10cm tiefer eingesackt als bei der Ankunft.

 

Die Räder sinken ein

 

Da war mal eine Auffahrrampe.

 

Von Bergen aus ging es erst einmal ein Stück auf der alten Strecke zurück. Über den Fjord sind wir von Oppendal nach Narvik gefahren. Über die E39 fuhren wir immer weiter Richtung Norden. Auch die Sonne war wieder auf unserer Seite. In der Nähe von Moskog war dann ein herrlicher See. Hier machten wir erst einmal Pause.

 

 

 

Lagebesprechung am See.

 

Die gesamte Strecke ist mit Tunneln gespickt ohne Ende. So viele habe ich in meinem gesamten Leben noch nicht gefahren, wie in den letzten 2 Wochen. Der tollste war 4,8km lang und hatte ein Gefälle von 8%. Alles nur aus dem Fels gehauen und ohne Beleuchtung, ist schon etwas unangenehm.

Die Übernachtung machten wir dann in Loen, Campingplatz Sande. Herrlich gelegen an dem See Lovatnet. Es ist absolut windstill, nur der Wasserfall ist unüberhörbar.

 

 

Unser Campingplatz am Lovatnet.

 

Freitag, 22.07.05, weiter nach Norden.

 

Heute waren alle etwas früher wach als sonst, warum weiß keiner. Nach einem guten Frühstück saßen wir um 9:13Uhr schon im Auto. Unser Ziel war heute der Ort Andalsnes.

Wieder hatten wir Tunnel an Tunnel. Unser erstes Ziel war der Aussichtpunkt Dalsnibba. Das war Elkes größter Traum, die ganzen Tage vorher erzählte sie nichts anderes. Nach einer Mautgebühr von 60 Kronen durften wir bis auf 1500m Höhe fahren. Leider machte uns der Wettergott einen Strich durch die Rechnung. Der Hügel lag komplett in den Wolken.

  

 

 

Mit 12% Gefälle ging es wieder runter.

Nach dem Dalsnibba war Elke auch zufrieden. Weiter ging es dann zu dem berühmten Geiranger Fjord. Die tolle Landschaft brauche ich nicht weiter zu beschreiben, sie begleitete uns ja immer.

 

Gairanger von oben

 

Blick auf den Geiranger Fjord.

 

Man kann die Eindrücke nicht alle beschreiben.

Die Fjordüberfahrt war heute von Eidsdal nach Linge. Als absolutes Top fuhren wir dann die Trollstigen herunter.

 

                  Trollstiegen

 

Das war dann schon abenteuerlich. Unser Tagesziel Andalsens erreichten wir dann ca. um 16:00Uhr. Unser Campingplatz war mal wieder sehr idyllisch. Leider kam um 18:00Uhr ein Bus aus Czechien mit 40 Jugendlichen, die vermiesten uns dann etwas die Stimmung. Unsere Vermutungen waren aber unbegründet.  Wir gingen abends noch an einen Fluss spazieren. Gelinde baute ihr erstes Steinhäufchen. Das bedeutet, man kann sich dann etwas wünschen, darf es aber nicht sagen..

 

Steinmächen

 

Gerlinde mit dem ersten Steinhäufchen.

 

 

Wie immer ein Bild von unserem Campingplatz, Isfjord Feriesenter.

 

Samstag, 23.07.05

 

Die Nacht war doch ruhig. Der Bus mit den ganzen Jugendlichen hat uns nicht gestört. Nur morgens bei der Körperpflege war es etwas eng.

Über die E64 ging es Richtung Molde. Unser erster Unterwassertunnel hatte eine Länge von 4700m (Undersjoisk Tunnel). Danach fuhren über die Atlantikbrücken weiter nach Kristiansund.

Kurz darauf hatten wir dann auch unsere letzte Fjordüberfahrt.

 

 

 

An der Küste

 

 

Die Atlantikbrücken.

 

Unser abendliches und gleichzeitiges nördlichstes Ziel Trondheim erreichten wir ca. 17:00Uhr. Vorher war aber noch Campingplatzhopping angesagt. Die Ersten waren wirklich absolut Schrott. Nach längerem Suchen bei leichtem Regen fanden wir unseren Platz in Nidelven. Er ist der kleinste auf der ganzen Tour. Alles aber neu und sehr sauber. Besitzer ist Hans, ein rüstiger Rentner. Hier konnten wir das erste Mal unseren mitgebrachten Ofen testen.

 

 

Der Preis für diesen Campingplatz war mit 175 Kronen ganz schön hoch, duschen und kochen dafür kostenlos. Leider gab es nachts und morgens wieder Regen.

 

Sonntag, 24.07.05

 

Im Regen frühstücken und zusammenpacken. Scheiß Wetter!! Wir machen uns nach Trondheim auf den Weg und siehe da, es regnet nicht mehr. Bei der gesamten Stadtbesichtigung hatten wir keinen Regen.

Als erstes besichtigten wir das Midnordisk Vitensenter. Es ist ein Erlebnismuseum. In dem spielend Technologie vermittelt wird.

 

Theo muß mal spielen

 

Theo mit Riesenluftblasen.

 

Trondheim

 

Der alte Hafen von Trondheim.

 
Die Frauen besichtigten dann noch den Nidarosdom.

Danach fuhren wir dann die E6 Richtung Oslo. Jetzt begann der 1500km lange Heimweg mit vielen Unterbrechungen.

Unser Nachtlager war heute in Oppdal in einem Skigebiet. Wir übernachten in 620m Höhe, das war die kälteste Nacht des gesamten Urlaubs.

 

Montag, 25.07.05, es geht wieder Richtung Süden.

 

Die Nacht war doch nicht so kalt wie befürchtet. Der Morgen hatte sogar Sonnenschein für uns über.

Theo hatte an diesem Tag seinen 54. Geburtstag und bekam als Geschenke eine Mütze und einen Elch.

 

Das gute Frühstück.

 

Entspannen mit dem Elch.

 

Nach dieser guten Erholungsfase ging der Weg weiter Richtung Lillehammer. Zwischendurch mal ein Picknick.

 

                                          

 

Picknick am Fluss Sjoa.

 

Kurz danach fing es wieder an zu regnen und hielt durch bis einschließlich Lillehammer. Die Campingplatzsuche gestaltete sich etwas schwierig, da wir alle etwas blind waren. Danach klappte es aber doch noch. Gegessen wurde wieder im Regen. Theo hatte sich wieder als Koch betätigt, er hatte ja auch Geburtstag.

Der Grill wurde angeschmissen, Fleisch und Würstchen gegrillt. Dazu gab es leckeren Salat.

In aller Ruhe ließen wir den Abend ausklingen. Die Planungen für den Besuch in Lillehammer wurden gemacht.

 

 

Unser Lagerplatz.

Dienstag, 26.07.05

 

Der Morgen war trocken, unser Frühstück vom feinsten. Elke hatte wie jede Nacht ihre ununterbrochenen Schnarchorgien.

 

Der Weg führte uns nach Lillehammer zum Maihaugen Naturmuseum.

Leider wurde uns der Besuch schon am Parkplatz etwas versäuert. 36 Kronen Parkgebühren + 90 Kronen Eintritt.

Wir fanden das ist Wucher, machten die Besichtigung aber trotzdem.

Dieter hatte es auf einmal sehr eilig.

 

 

Jetzt kennt Ihr auch den Grund!!!!!

 

Klo von damals

Herzhausen

Der Rundgang war sehr interessant. Leider waren viele Häuser nicht begehbar.

Unser nächster Anlaufpunkt war Hamar. Da das Wetter wieder schlechter wurde, hatten Gerlinde und ich überlegt, die Fähre schon am Samstag zu bekommen. Dann wäre die Rückreise nicht so anstrengend. Beim nächsten Halt konnten wir Dieter und Elke von unserm Vorhaben überzeugen. Kurz bei der Stena-Line angerufen und die zwei Plätze waren schnell umgebucht. Danach beschlossen wir, an diesem Tag noch bis Oslo zu fahren, es waren ja nur noch 130km. In Oslo war natürlich wieder herrlichstes Wetter. Alle waren nach den nassen Tagen wieder happy. Der Campingplatz war sehr voll, trotzdem fanden wir einen schönen Platz. Abends gab es dann ein aufwändiges Essen.

 

 

Theo hat gekocht

 

 

Stampfkartoffeln, Rotkohl und Rollladen.

 

Wir verbrachten einen sehr ruhigen Abend und ich trank mein letztes Veltins. Morgen muss nachgetankt werden.

 

Mittwoch, 27.07.05, auf nach Oslo.

 

Morgens machten wir uns auf zu unserem zweiten Oslobesuch. Gerlinde und Elke, Theo und Dieter gingen an diesem Tag ihre eigenen Wege. Wir hatten uns erst etwas verlaufen, dann fanden wir aber doch noch das Ackehues Museum.

 

Standmännchen in Oslo

 

Die Wache.

 

Viel laufen viel und besichtigen einiges. Mein teuerstes Bier in meinem Leben habe ich auch hier getrunken, 0,3 Liter = 58 Kronen oder ca. 7€. Danach wurde das erste Norwegische Bier in einem Supermarkt gekauft, hast Du Hansa, geht’s Dir herrlich.

Mit breiten Füßen dann mit dem Bus Nr. 34 zurück zum Eckeberg. Oh, was kam uns die Gegend komisch und unbekannt vor. Nach einem Blick auf den Stadtplan stellten wir fest, falsche Richtung.

Schon macht sich der Vorteil einer Tageskarte bezahlt. Aussteigen, zur anderen Seite gehen und den Bus zurück zum Eckesberg nehmen. Unsere Frauen kamen etwas später zurück. Gemeinsam nahmen wir dann eine kleine Auszeit.

 

Sonne tanken in Oslo auf dem Ekkeberg

 

Donnerstag, 28.07.05, weiter auf dem Weg nach Süden.

 

Weiterfahrt nach Göteborg mit einem kleinen Zwischenstopp.

 

Das darf ich.......

 

Dieter braucht mal eine Abwechselung.

 

In Göteborg hatten wir das erste Mal das Problem, Campingplatz voll. Ca. 500m tiefer war aber noch Einer, Delsjö Camping. Das ist ein Reitplatz und nur 2 Monate im Jahr geöffnet.

Ganz nebenbei war U2 dieses Wochenende in Göteborg.

 

 

Unser Lager auf der Pferderennbahn.

 

Trotz allem mussten wir noch eine Nacht nach unserem Göteborg Besuch hier ausharren. An diesem Abend spielte hier U2. Gegen 23:00Uhr kamen die Jugendlichen dann vom Konzert zurück. Natürlich war danach an Schlaf nicht mehr zu denken.

 

Am 30.07.05 war dann um 5:30Uhr Aufstehen angesagt. Unsere Fähre nach Frederikshaven ging um 8:00Uhr. Die Abfahrt war pünktlich. Auch in Dänemark war das Wetter nicht besser. Nach der Grenze suchten wir uns einen kleinen Campingplatz an der Schlei.

 

 

Wieder zurück in Deutschland.

 

Am Sonntag, 31.07.05 um 8:30Uhr nahmen wir die letzten 420km unter die Räder. 12:30Uhr waren wir gesund und nach 5100km wieder zu Hause.

Wir würden die Tour in dieser Zusammensetzung sofort wieder machen.