Portugal Marokko 2010
Durch Frankreich Portugel Spanien nach Marokko und zurück
 
 

Portugal-Marokko 2010

Die Planung 2010 so aus dass wir über Frankreich nach Portugal fahren wollten. Aber als wir die französischen Grenze überfahren hatten, muß jemand alle Wasserhähne aufgedreht haben. Am zweiten Tag an der Atlantik-Küste in Arcachon wurde es ein bisschen besser. Am folgenden Tag fuhren wir über Spanien nach Portugal. Ein Zwischenstopp im andauernden Regen war ,, Santiago de Compostela,, Das ist das Ziel aller die auf dem Jakobsweg pilgern. Da wir dort an einem Samstag Morgen ankamen, war der Autoverkehr dem entsprechend. Meine Frau wollt unbedingt in dieberühmte Kathedrale. Wir haben diese gesehen, einmal von links einmal von rechts einmal von vorne usw. Wir haben es nicht geschafft irgendwo einen Parkplatz zu ergattern. Also sind wir ohne heiligen Segen weiter gefahren. Mehrere Camping-Plätze  auf der Reise weiter in den Süden konnten uns nicht  überzeugen.Es lag wohl mehr an dem schlechten Wetter. Wir haben uns deswegen entschlossen, möglichst schnell über die Autobahn in den Süden zu fahren. An der Algarve angekommen, mußen wir natürlich nach Albufeira. Der ganze Rummel mit ,,Happy Hour,, usw. konnte uns nicht zu einem längeren Aufenthalt bewegen. Irgenwie haben wir uns Portugal anders vorgestellt. Es ging dann weiter über Spanien nach Tarifa. Auf der Fahrt zum südlichsten Ort in Spanien wurde das Wetter besser und das Stimmungsbarometer ging gleich wieder nach oben. Dann ging es mit der Fähre nach Marokko. Dort angekommen war das Chaos mal wieder groß. Nicht bei uns sondern bei der Grenzabwicklung. Wir kannten das ja aus früheren Zeiten. Für mich ist das immer ein Spektakel,das ich irgendwie sogar genieße. Ab jetzt weiß man, dass man auf einem anderen Kontinent ist. Wer meint, in diesem Land irgend welche europäischen Tugenden oder gar Sauberkeit zu erwarten der sollte erst gar nicht los fahren. Es ist einfach so, ob Marokko oder Tunesien.

Da wir diesmal alleine unterwegs waren, haben wir beschlossen, mehr im Küstenbereich zu bleiben. Als einzelnes Fahrzeug gibt es immer ein Restrisko wenn man sich tief im Landesinneren bewegt. Mehre Camping-Plätze wurden besucht, wobei einer besonders zu empfehlen ist. LINK Ich glaube das ist der beste Camping-Platz in Marokko. Dort ist auch genügend Platz für Wohnmobile. Im allgemeinen kann man sagen, dass uns von Marokko die einsamen Gegenden im Landesinnerne besser gefallen. Dort sieht man Natur pur. Der Küstenbereich ist uns zu überlaufen. Generell ist Marokko auch mit dem Wohnmobil zu bereisen,  aber mit einem Geländewagen sieht man mehr.

Wenn ich heute an Marokko denke, fällt mir immer wieder eine Szene ein. Auf dem Campingplatz in Moulay Bousselham lief mit einem Kanister bewaffneter Wohnmobil-Fahrer rum und suchte Frischwasser. Nachdem er den gesammten Camping Platz nach Frischwasser abgesucht hatte, ging er schimpfend zurück und sagte -- Alles im Ars... --


Hilfreich ist auch dieses Buch, obwohl die Campingplätze manchmal nicht mehr vorhanden sind, wenn man dort angekommen ist.


Gruß Dieter und Elke