Kroatien 2012
3 Wochen Urlaub im Camperparadies
 
 

Urlaub 2012

Kroatien 2012 Dies ist unsere erste Reise nach Kroatien. Wir haben uns vorab umfassend informiert und wir beabsichtigen über Istrien nach Dalmatien zu fahren, so weit wie wir kommen, ohne festen Plan. Vorab haben wir einige Campingplätze ausgesucht, die unseren Vorstellungen entsprechen, d.h. möglichst keine Animation, kein FKK, im mittleren Preissegment. Außerdem wollten wir natürlich die Plitvicer Seen und die Krka-Wasserfälle besuchen. Aber wir haben manches nicht gesehen, was wir wollten. Trotzdem haben wir den Urlaub sehr genossen und es hat uns so gut gefallen, dass wir 2013 wieder dort hin fahren werden. In unserem Bericht haben wir die Kosten für die verbrachte Zeit auf den jeweiligen Campingplätzen aufgeführt. Für das nächste Jahr haben wir uns vorgenommen die ACSI-Card zu nutzen, da unsere Reisezeit teilweise noch in die Vorsaison fällt. Außerdem wird immer der Kilometerstand aufgeführt, damit man eine Vorstellung darüber bekommt, wie weit wir jeweils gefahren sind. 07.06.12 Abfahrt in Beckum Richtung Bad Kissingen. Hier besuchen wir, wie jedes Jahr mit Freunden die Offroad-Messe Abenteuer & Allrad und verbringen einige schöne Tage bei Sonne und wenig Regen mit Messebesuch, faulenzen, fachsimpeln, gut essen (natürlich Gegrilltes) und trinken. Kilometerstand: 34347 km 10.06.12 Wir fahren los Richtung Kroatien. Wir übernachten auf dem Stellplatz Hotel & Camp Kanu in Smlednik, Slowenien (in der Nähe von Ljubljana), der für uns nur für eine Übernachtung gut ausgestattet ist. Kosten: 10,- € Kilometerstand: 35064 11.06.12 Wir erreichen Kroatien und bleiben 2 Tage auf dem Campingplatz Puntica bei Funtana (Istrien). Wir hatten uns extra einen kleineren Campingplatz im Voraus ausgesucht und haben sogar einen Stellplatz direkt am Wasser. Wir verbringen die Zeit mit Faulenzen und genießen die Sonne. Kosten: 280,20 Kn 13.06.12 Wir fahren weiter Richtung Krk und erreichen die Insel über die Brücke. Im Navi hatten wir die Koordinaten des Camping Tiha bei Silo eingegeben und ignorieren die Straßenschilder. Dies führt zu einer nicht enden wollenden Gurkerei in engen Straßen (die man eigentlich nicht so nennen konnte). Aber schließlich kommen wir doch an. Der Platz ist recht leer und wir finden einen Platz direkt am Meer. Ansonsten ist auf dem Platz auch nicht viel los und der kleine Supermarkt und das Restaurant sind nicht geöffnet. Deshalb gehen wir in den kleinen Ort Silo (10 Minuten Fußweg) und genehmigen uns in der Eisdiele unseren ersten kroatischen Eisbecher. Der Amarenabecher ist zu Dieters Enttäuschung jedoch nur mit ein paar Sauerkirschen zubereitet worden. Abends weihen wir unseren neuen Gasgrill ein und sind mit dem Ergebnis zufrieden. Wir verbringen 2 ruhige Tage bei 28 Grad. Kosten: 153,00 Kn Kilometerstand: 35389 14.06.12 Heute fahren wir weiter nach Baska auf den Campingplatz Zablace. Diesmal suchen wir uns einen Platz auf einer großen Rasenfläche aus, weil die Plätze direkt am Strand sehr turbulent sind. In ein paar Minuten ist man zu Fuß an der Promenade mit vielen Restaurants, Eisständen und Souvenirständen. Die Promenade geht über in eine reizvolle Altstadtgasse mit netten Läden. Mittags gehen wir in einem der Lokale essen und bezahlen für Cevapcici mit Beilagen und einem Grillteller mit Getränken zusammen ca. 20,00 €. Die Sonne scheint bei 28 Grad mit leichtem Wind. Kosten 148,60 Kn (allerdings irrtümlicherweise nur 1 Person berechnet) Kilometerstand: 35422 15.06.12 Wir fahren wieder zurück aufs Festland und landen auf dem Camping Kozica bei Klenovice. Wir haben einen traumhaften Stellplatz auf Rasen unter Bäumen mit einer kleinen eigenen Steinterrasse direkt am Meerbzw. Kiesstrand mit Blick auf Krk. Die Sanitätsgebäude sind allerdings etwas marode und ungepflegt, was uns jedoch nicht stört, da wir selbst alles an Bord haben. Außerdem verfügt der Platz über einen kleinen Laden. Nachdem wir uns abends zur Ruhe begeben hatten, hörten wir ein scharrendes Geräusch am Wohnmobil, wenn sich einer von uns im Bett umdrehte. Dieter hatte keine Lust mehr aus dem Alkoven zu klettern und schickte mich mit einer Taschenlampe nach draußen, um nachzugucken, ob ein Ast über das Dach scharrte. Ich konnte jedoch nichts sehen. Am nächsten Morgen meinte Dieter das Geräusch im Schrank unter der Spüle zu hören, räumte alles aus, kroch fast hinein und entdeckte nichts. Ich vermutete schon, dass Mäuse sich irgendwo bei uns eingenistet hatten. Dann hatte Dieter die Idee draußen zu gucken und sah, dass die Fußverlängerung meines Stuhles, die ich abends gegen das Wohnmobil gelehnt hatte bei jeder Bewegung im Womo gegen die Wand scharrte. Das löste bei mir einen Lachanfall aus und bei Dieter nur ungläubiges Kopfschütteln. Ansonsten verbrachten wir dort 2 sonnige Tage Strandtage. Kosten: 256,40 Kn Kilometerstand: 35504 17.06.12 Heute fahren wir mit der Fähre rüber nach Pag auf den Campingplatz Simuni. Da der letzte Stellplatz sehr ruhig war, konnten wir wieder ein wenig Trubel vertragen. Wir fanden einen ruhigen Stellplatz auf einer kleinen Landzunge direkt am Strand, die Annehmlichkeiten des Platzes wie diverse Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants usw. waren auf dem Gelände schnell zu erreichen. Der Strand bestand aus kleinen Kieseln, so dass man gut ins Wasser konnte. Den nächsten Tag verbrachten wir mit ausgiebigem Faulenzen und Essen gehen. Kosten: 536,00 KnN Kilometerstand: 35586 19.06.12 Wir verlassen die Insel Pag Richtung Süden und fahren über die Brücke aufs Festland. Merkwürdigerweise habe ich auf dieser für den berühmten Schafskäse bekannten Insel nicht ei einziges Schaf erblickt. Wir fahren an Zadar vorbei und schauen uns das Autocamp Filko an, was uns jedoch erst nicht so gut gefällt, da es hier keinen Strand, sondern nur eine betonierte Platte gibt. Die danach angefahrenen Plätze Filip und Nordsee gefallen uns aber gar nicht, da sie nach unserem Geschmack zu klein und die Plätze viel zu eng sind. Deshalb fahren wir zurück nach Sveti Petar zum Camp Filko und finden dort einen schönen Platz direkt am Wasser. Nachmittags kommen dort ein Obst- und Gemüsewagen und ein Eiswagen mit dem passen den Namen „Njam Njam“ auf den Platz. Morgens kann man frisches Brot kaufen. So haben wir alles, was wir brauchen und verbringen hier wieder 2 Tage einfach mit Abhängen. Kosten: 378,00 Kn Kilometerstand: 35716 21.06.12 Nach einem Zwischenstop in einem Lidl fahren wir die Magistrale weiter Richtung Süden und erreichen bei Trogir den Campingplatz Rozac. Dort finden wir einen Platz direkt am Wasser mit Blick auf den kleinen Hafen. Zum ersten Mal liegt der Strand nicht direkt vor unserer Womo-Tür, war aber schnell zu erreichen. Der Platz hatte für uns die richtige Größe und war sehr gepflegt. Auch das Restaurant dort ist zu empfehlen und war dementsprechend gut besucht. Weil Dieter der Busverbindung nicht traut lassen wir uns am nächsten Tag von einem Taxi nach Trogir fahren. Wir zahlen 70 Kn für eine Fahrt von 2,5 km und haben auch die Möglichkeit seitens des Fahrers, dass er uns für diesen Preis wieder zurückfährt. Dafür gibt er uns seine Handynummer. Auf dem Parkplatz sehen wir, dass das Parken für Wohnmobile für 1 Stunde 35 Kn kostet. Da hatten wir ja noch ein Schnäppchen gemacht. Die gut erhal- tene Altstadt ist jedoch wirklich sehenswert. Wir schlendern durch die Gassen, genehmigen uns ein Eis und genießen die Sonne. Ich erstehe Korallenohrringe für 50 Kn an einem Stand am Stadttor. Nach einem abschließenden Gang über den Markt und dem Kauf von Prsek und Rosmarinkäse wollen wir wieder zurückfahren und entschließen uns den Bus zu nehmen. Wir warten ewig auf den passenden Bus, laufen ständig zwischen den Bussen hin und her, weil es keine festen Haltestellen gibt und geben nach 1 Stunde auf, weil der Bus laut Fahrplan nicht gekommen ist. Da wir keine kroatische Handykarte haben, wollen wir den uns bekannten Taxifahrer jedoch nicht anrufen und gehen zum Taxistand. Dort will man 100 Kn für die kurze Strecke Campingplatz. Da wir schlapp und müde sind beißen wir in den sauren Apfel und lassen uns für diesen Preis zurückchauffieren. Zurück beim Womo ist nur noch Ausruhen angesagt. Abends um 22.00 Uhr haben wir noch 30 Grad. Kosten;: 335 Kn Kilometerstand: 35833 23.06.12 Heute sind wir schon um 8.00 Uhr abfahrbereit, da uns der Taxifahrer tags zuvor erzählt hatte, dass am Samstag der Verkehr sehr stark sei und man u.U. 1 Stunde für den Weg vom Camping Rozac bis nach Trogir rechnen müsse. Wir kommen jedoch flott voran. Heute wollten wir eigentlich zu den Krka- Wasserfällen. Da es uns aber zu heiß zum wandern ist, fahren wir weiter Richtung Süden die Küste entlang. Beim ersten Blick auf den CP Strobec bei Split entscheiden wir uns weiterzufahren, da es uns dort sehr überlaufen vorkam, besonders am Strand. Also fahren wir die Küstenstraße weiter bis Omis zum CP Galeb. Dort hätten wir keinen Stellplatz direkt am Wasser haben können und weil wir nicht umgerechnet 30,00 € für einen Platz mitten drin zahlen wollten, entschieden wir uns auch dort nicht zu bleiben. Wir fuhren wieder Richtung Norden, weil uns dort unten die Gegend nicht so gut gefiel. Die Ort lagen aufgrund des Gebirges ganz nah am Wasser, somit auch die Straße, die direkt an den Autocamps und Stränden lag. Alles war sehr touristisch ausgeprägt. Also zurück zum Camping Strobec, den wir jetzt näher erkundeten und siehe da, die vorwiegend ruhige Lage konnten wir von der Straße aus auch gar nicht sehen. Wir hatten zuvor nur den öffentlich zugänglichen Strand gesehen. Wir fanden einen schönen Platz am Wasser nachdem wir 50 km und ca. 2 Stunden umsonst umhergeirrt waren. Aufgrund einer weit reichenden Lagune war das Wasser sehr flach, wurde deshalb auch von den Menschen aufgewirbelt und war sehr trübe. Wir erleben den heißesten Tag unseres Urlaubes, Außentemperatur 36 Grad, Innentemperatur 38 Grad! Kosten: 405 Kn Kilometerstand 35899 24.06.2012 Wir machen uns auf den Weg Richtung Norden und verbringen die nächste Nacht auf dem Camp Paklenica. Dort haben wir keinen Platz direkt am Wasser. Allerdings haben die Plätze am Wasser auch direkt den schmalen Strand mit den im Wasser und in der Sonne badenden Urlaubern direkt vor dem Vorzelt und somit keine Privatsphäre und entsprechend viel Lärm. Deshalb fahren wir am nächsten Tag weiter. Wir entscheiden uns in diesem Jahr die Plitvicer Seen Nicht zu besuchen. Es ist immer noch Kosten: 200,15 Kn Kilometerstand: 35899 26.06.2012 Wir fahren entlang der Küstenstraße, die auf einem Teilstück wegen einer für manche Fahrzeuge gesperrt war. Aber der Wind hält sich in Grenzen und meine Angst, dass etwas passiert, ist unbegründet. Wir landen auf dem Camping Sibinj Die Sanitäranlagen sind etwas älter, aber sauber und wir haben wieder einen Platz mit direktem Blick aufs Meer. Es weht ein leichter Wind und wir hören stetes Meeresrauschen. Es scheint die Sonne und wir haben 30 Grad. Das Wasser ist hier etwas kälter als bisher, was wohl auf die Bora zurückzuführen ist, die die kalten Wasserschichten nach oben wühlt. Abends und nachts ist der Wind wieder stärker, aber am Morgen ist alles vorbei. Der Campingplatz gefällt uns sehr gut, ist familiär geführt mit einem kleinen Fischrestaurant am Strand und einem kleinen Laden direkt vor dem Gelände. Er ist nicht so winzig wie manche Minicamps, aber auch nicht riesig. Er ist terassenförmig angelegt und man hat fast von jedem Platz aus Sicht aufs Meer. Für unseren Geschmack und unsere Anspräche der beste Platz, den wir bisher in Kroatien gehabt haben. Leider haben wir die Kosten nicht notiert, haben jedoch in Erinnerung, dass er recht günstig war. Kilometerstand: 36183 27.06.2012 Heute verlassen wir Kroatien und fahren via Ljubljana nach Österreich. Dort wollen wir noch einmal übernachten. Als Bedingung soll jedoch in der Nähe ein Gasthof sein, weil wir abends essen gehen wollen. Weil wir aber nicht 30, € zahlen wollen, entscheiden wir uns für den kleinen CP Ramsbacher, Rennweg Und dort passiert das Unglück. Beim Einbiegen auf den Platz rammt Dieter mit der linken Seite des Womos die Regenrinne des Dachüberstands des Sanitäts- gebäudes und reißt ein Loch und eine lange Schramme ins Womo. Wir können nicht mehr vor und zurück ohne größeren Schaden anzurichten. Andere Camper und der CP-Platz-Besitzer kommen dazu und mit Luft vom Reifen ab- Lassen, schieben und ziehen weg von der Dachrinne kommen wir endlich wieder los. Dieter klebt die Stelle draußen mit Tape ab und ich räume drinnen den Schrank aus und entferne die Reste des zerstörtes Womos. Ansonsten sind wir relativ gefasst, wahrscheinlich weil wir gut erholt sind und sowieso nichts mehr ändern können. Das Essen im Restaurant des CP war auf jeden Fall gut. Die Duschen am nächsten Tag waren allerdings kalt. Kosten: 20,00 € Kilometerstand: 36.511 28.06.2012 Auf dem Weg nach Hause machen wir noch einmal Rast in Rothenburg ob der Tauber. Wir stellen uns auf den Wohnmobilstellplatz Parkplatz 2 und sind innerhalb von wenigen Minuten in der Altstadt. Auch hier herrschen noch sommerliche Temperaturen und wir schlendern durch die Gassen, besuchen Käthe Wohlfahrts Weihnachtsmarkt und essen einen Eisbecher. Wir genießen einen schönen Abschluss eines erholsamen Urlaubs. Kosten: 10,00 € Kilometerstand: 37009 29.06.2012 Heute fahren wir nach Hause und kommen nachmittags wieder in Beckum an. Kilometerstand: 37.396 .